Breitbandversorgung

Als einen guten Tag für Furth und einen wichtigen Schritt in die Zukunft hat Franz Former, 3. Bürgermeister und Breitband-Pate der Stadt, am Dienstag die offizielle Inbetriebnahme der neuen Internet-Verbindungen in der Grenzstadt bezeichnet. Bei einem Ortstermin an einem der neuen Kabelverteilerkästen sowie beim anschließenden Pressegespräch im Rathaus betonte er aber auch, dass die nun abgeschlossene zweite Ausbaustufe zur Verbesserung der Internetverbindungen in Furth nicht die letzte sein dürfe. Ein dritter Schritt müsse folgen, bei dem die restlichen 15 Verteilerkästen mit Glasfaser erschlossen und Lösungen für zu lange Kupferkabelstrecken gefunden werden. Da auch diese Maßnahme etwa eine Million Euro verschlingen werde, sei die Stadt wieder auf Förderung angewiesen.Stadt zahlt 160 000 Euro.


Das aktuelle Projekt habe der Freistaat mit 840 000 Euro gefördert, informierte Bürgermeister Sandro Bauer. Die Stadt habe Eigenmittel von 160 000 Euro eingebracht. Der Rathauschef bezeichnete die Freischaltung der neuen Internetverbindungen als einen sehr erfreulichen Termin für die Further Bevölkerung. Der Ausbau sei abgeschlossen, ab sofort könne gebucht werden. Er freue sich ebenfalls sehr, dass die Grenzstadt mit dieser zweiten Ausbaustufe ganz vorne mit dabei sei im Landkreis, sagte Bauer.
Seit Beginn der Baumaßnahme seien in den vergangenen Wochen immer wieder Beschwerden von Bürgern eingegangen. Ihnen wolle er sagen, dass der Termin der offiziellen Freischaltung der neuen Internetverbindungen am Dienstag nicht der Abschluss der Baumaßnahme ist, betonte der Bürgermeister. Die Baufirmen würden sich nun um die Aufräumarbeiten kümmern und alles wieder herrichten. Wichtig sei, dass die Further Bevölkerung nun angebunden sei an die Datenautobahn. Dahingehend sei man nun deutlich besser aufgestellt.

Quelle: Mittelbayerische Zeitung