Hier möchten wir unsere Musiker aus unserem Dorf vorstellen

Partyband Aus is

Rossmann Markus (sitzend unten rechts) unser Dorfmusiker

 

 

Wir sind die Band Aus-Is aus dem Bayerischen Wald. Unser Repertoire umfasst Blasmusik, Boarisch, Alpenrock über Party, Schlager bis hin zu Rock & Ska Um ihre Veranstaltung individuell musikalisch umrahmen zu können.

Ob Bierzelt, Ball, Hochzeit oder jegliche andere Veranstaltung (z.B. Scheidung) - wir bieten mit dem richtigen Mix den richtigen Sound.


Duo Torries

Reitmeier Konrad (links unser Dorfmusiker)

 

 

 

Die Musiker der Torries sind seit 2006 buchbar.  Egal ob es sich um Unterhaltungsmusik, Hochzeitsmusik, Tanzmusik oder Festmusik handelt, wir sind flexibel, modern und altmodisch. Die Musiker spielen neben "moderner" und "alter" Volksmusik auch aktuelle Schlager, Oldies und die neuesten Stimmungshits. Eine grosse Stärke ist auch, dass Sie ohne jeglichen Strom und Verstärker für Unterhaltung sorgen können.


Kapelle Lecker

Unsere Ränkamer Lecker Alois jun. und Lecker Josef

 

Der "Weiß`n Alies, wie er nach dem Hausnamen "d/Weißn" in Ränkam genannt wurde, kam am 24. Januar 1908 in Ränkam zur Welt. Er wuchs dort auf und blieb seinem Heimatort als Landwirt ein Leben lang treu.Bereits in jungen Jahren entdeckte er seine Freude an der Musik. Zielstrebig wie er war, ging er bereits mit 11 Jahren zusammen mit Iglhaut Karl, Kolbeck Hans und Wittmann Alois, allesamt Ränkamer Buben, nach Furth im Wald in die Musiklehre zum Kapellmeister Nebl Luck senior. Daß das Wort "ging" wörtlich zu verstehen war und bei Wind und Wetter absolviert wurde, verstand sich von selbst. Ein Zustand, der über Jahrzehnte seines Musikantenlebens angehalten hat. Durchhalten war also nicht nur  beim Üben mit dem Instrument gefragt. Außer Trompete, sein Leben lang das Lieblingsinstrument, erlernet er auch die B-Klarinette, die Diatonische, die Gitarre mit aufgesetzter Mundharmonika und das Harmonium zu spielen.

 

Der damalige Kaplan und spätere Stadtpfarrer von Furth, Johann Baptist Kolbeck, ein hochmusikalischer Chorleiter und Musiker, gab dem talentierten Alois Unterricht in Harmonium und Harmonielehre. Solchermaßen gut vorbereitet legte Lecker 1934 in Cham erfolgreich die Prüfung als Musik-Kapellmeister ab. Er war ein vorzüglicher und überall einsetzbarer Musikant geworden. Das blieb natürlich nicht verborgen, und so fand er bald Anschluß an verschiedene Musikkapellen der näheren und weiteren Umgebung.

Eine davon war in Ränkam die Musikkapelle von Anton Haimerl. Als diese Gruppe von der Auflösung bedroht war - einige Musikanten mußten wegen der Wirtschaftskrise auswärts zum Brotverdienen - übernahm Alois Lecker die Kapelle und baute sie unter dem Namen "Kapelle Alois Lecker " neu auf. 

Musik zu hören war zu dieser Zeit nicht alltäglich; es gab kaum Radios oder Grammophone. Es war der Musiker vor Ort, der den Leuten in einer schwierigen Zeit ein paar schöne Stunden mit Unterhaltung und Tanz bieten konnte. Der "Weißara", wie er ganannt wurde, verstand es besonders gut, mit seinen Leuten Zuhörer und Tanzpaare in Stimmung zu bringen. Unzählige Hochzeiten und Festlichkeiten aber auch Beerdigungen umrahmte er mit seiner "Blasmusi".

In seiner Art wurde er zu einem Ränkamer Original im wahrsten Sinne, dass überall gern gesehen und begrüßt wrude. "Ja da Alies - grüaß de, Woaßtas no waest ma mei Houzat gspült host, vo da Gagglhenn o bis zum Aussespüln. Mei woa des schöi, des woan no Zeit`n gel?"

Beim Further Leonhardiritt war er selbstverständlich jedes Jahr mit seiner Blaskapell`n dabei und gestaltete den festlichen Gottesdienst mit der Schubertmesse. 1993 bekam er dafür als Erster eine Urkunde für seinen langjährigen musikalischen Einsatz überreicht.

"Heia", sagte er einmal zu Stadtpfarrer Sebastian Werner im Beisein vom Bischof Manfred Müller, "Heia woars da allschöinste Leonhardiritt seit daß ma spüln." Der Höhepunkt im musikalischen Jahresablauf des "Lecker Alois mit seiner Kapelln" war für ihn ohne Zweifel der Further Drachenstich. Er war der am längsten mitfwirkende Musikant und wurde so bereits 1972 für seine 50jährige Teilnahme ausgezeichnet. Der Drachenstichumzug 1994 sollte sein letzter Auftritt sein. Mit beinahe 87 Jahren ging er als Dirigenten unter dem Applaus und den Blumengrüßen der Zuschauer seiner Kapelle voraus.

Am 28.Oktober 1994 endete das erfüllte Musikantenleben des Kapellmeisters Alois Lecker an den Folgen eines Schlaganfalls. Er ging in der Gewissheit, daß seine Söhne Alois und Josef sein musikalisches Erbe weiterpflegen werden. Seinem Wunsche entsprechend wurde er zusammen mit seiner geliebten Trompete, die am Sarg stehen befestigt war, in der von ihm errichteten Hauskapelle aufgebahrt. Von dort wurde er dann zum Begräbnisgottesdienst in die Kirche getragen. Diesern Trauerzug führte eine große Schar von Musikern aus der ganzen Umgebung an. Den Trauergottesdienst umrahmten die Musikkapelle und der Kirchenchor. Bei diesem war er 32 Jahre aktives Mitglied gewesen. Beharrliches Festhalten an WErten und an der Kraft der Musik verschafften ihm den Dank, die Achtung und die Wertschätzung aller, die ihm das letzte Geleit gaben.


Feuerwehrkapelle Ränkam

Unsere Feuerwehrkapelle beim Gartenfest FFW Ränkam
 
 
Unsere Feuerwehrkapelle ist mittlerweile im ganzen Landkreis im Einsatz. Egal ob es sich um Festeinzüge handelt, Hochzeitsbegleitung, Gartenfeste, Christkindlmärkete, Kirchenzüge oder Biergarten. Die Feuerwehrkapelle ist in Ränkam nicht mehr wegzudenken. Auch beim Lindner in Bad Kötzting hat die Kapelle im Sommer ihre festen Termine und begeistern die Zuschauer mit Ihren schwungvollen Melodien. Leiter der Kapelle ist Trompeter Hoch Hans, der schon mittlerweile fast 50 Jahre sein Instrument beherrscht. Auch Stockinger Harald mit seiner Posaune, Schlagzeuger Paulik Rudi wohnen in Ränkam.