Geschichte von Ränkam

Bis 1972 war Ränkam eine eigenständige Gemeinde und hatte mit Alois Fischer einen Bürgermeister, dessen Stellvertreter Max Kolbeck war. Nach der Gebietsreform und der Eingemeindung Ränkams nach Furth im Wald, war der Ortsteil mit dem ehemaligen Bürgermeister Alois Fischer (CWG) und Susanne Haimerl (CSU) im Stadtrat vertreten. Ab 1978 war Ränkam bereits mit nur mehr einem Mandat durch Alois Fischer bei der CWG vertreten. Mit der Wahl 1984 war Ränkam jedoch nicht mehr Stadtrat vertreten, da sich 11 Ränkamer auf 7 Further Listen verteilten und niemand mehr den Sprung ins Gremium schaffte.

Kandidaten bei der Stadtratswahl 1984:

SPD Josef Reitmeier und Josef Kreuzer 
CSU Susanne Haimerl 
CWG Alois Fischer 
FWB Xaver Schneider, Max Hecht und Johann Heigl 
CBV Jürgen Eisenreich 
FW Johann Ziesler und Rainer Hochstrasser 
HV Rudolf Paulik 

Ränkam stand jedoch ein Ortssprecher zu. Ludwig Haimerl wurde dazu gewählt und vertrat 12 Jahre lang den Ortsteil. Ein Ortssprecher wird allerdings nur zu Beratungen, die den Ortsteil betreffen, hinzugezogen. Bei Abstimmungen oder Gesamtgemeindebelangen besaß Ränkam kein Stimmrecht.

Um diesen Umständen zu begegnen wurde im Jahre 1990 die Ränkamer Wählergemeinschaft gegründet. Bereits bei der ersten Wahlbeteiligung der RWG konnten mit Erich Pongratz und Manfred Dietl unerwartet zwei Ränkamer ins Stadtparlament einziehen. 1996 erreicht die RWG  abermals zwei Mandate und durch die Listenverbindungen mit der CWG und der neu gegründeten SWG insgesamt 6 Stadtratsmandate, wobei die Sengenbühler von den Überhangstimmen aus Ränkam profitierten (Motto: Stadt und Land - Hand in Hand).

2002 konnte die RWG ebenfalls zwei Stadträte stellen. Insgesamt 18 Jahre gestalteten Pongratz und Dietl maßgeblich die Geschicke Ränkams mit. 1996 bis 2008 stellte Ränkam mit Erich Pongratz den dritten Bürgermeister der Stadt Furth im Wald. Manfred Dietl bekleidete das Amt des Sportreferenten. Die Ränkamer Stadträte waren 18 Jahre lang in der CSU/Umland-Fraktion integriert.

Seit 2008 vertreten Marie-Luise Schneider und Hans Hoch Ränkam im Stadtrat. Schneider gehört dem Rechnungsprüfungsausschuss, dem Hauptausschuss, dem Bauausschuss, sowie dem Drachenstich-Festausschuss an. Zudem wurde sie als Jugendreferentin berufen. Hans Hoch ist Aufsichtsratsmitglied bei den Stadtwerken sowie Finanzausschussmitglied. Zusammen mit den Stadträten aus Lixenried, Sengenbühl und Dieberg bilden sie die Umlandfraktion, welche dem Stimmenanteil nach die stärkste Fraktion darstellt.

2014 stellt die Ränkamer Wählergemeinschaft zum 5. Mal eine Liste zur Stadtratswahl. Insgesamt 14 neue Kandidaten stehen auf der RWG-Liste für die bevorstehende Kommunalwahl.

Präsentation alte Bilder von Ränkam

Diese Präsentation wurde von Karl Reitmeier zusammengestellt. Wer Interesse hat, eine eigene CD über die Geschichte von Ränkam sich anzueignen, kann sich an Karl Reitmeier wenden. Für einen geringen Unkostenbeitrag in Höhe von 10,00 Euro können sie die CD von ihm selbst erwerben und dann natürlich auch in einen entsprechend größerem Format ansehen.

Da es sich um über 160 Bilder handelt benötigt man hier sehr viel Speicher. Internetanwender mit einer sehr geringen DSL Geschwindigkeit müssen viel Geduld aufweisen, bis sich die Datei komplett aufgebaut hat. Dieses Problem ist ja für uns Ränkamer ab Mai 2015 dann gelöst, wenn wir mit einer VDSL Höchstgeschwindigkeit ausgestattet werden. Internetanwender die nur über eine ISDN - Leitung verfügen, denen würde ich für den Kauf der CD raten.